Abgewiesene Asylsuchende / Requérants d’asile déboutés : Biel-Bözingen, Eschenhof-Gampelen und Aarwangen = Centres „de Retour“ / „Rückkehr“-Zentren



Gesucht: Private Unterkünfte für Abgewiesene.

Der Kanton erlaubt die private Unterbringung von Abgewiesenen. Aber er zahlt nichts dafür. Ausser der Krankenkasse und allenfalls der Beerdigung.
Gesucht sind nun Personen, welche ein Zimmer für eine Einzelperson zur Verfügung stellen UND – ev. gemeinsam mit andern – die Kosten für Verpflegung, Kleidung, Mobilität usw. übernehmen (ca. Fr. 5000.- / Jahr)
Ebenso gesucht sind Mit-TrägerInnen für Wohnungen für abgewiesene Familien. Dazu braucht es entweder eineN sehr grosszügigeN SponsorIn oder eine gemeinsame Trägerschaft mittels eines Vereins. Für eine Familie ist mit Kosten von mindestens Fr. 35’000.- pro Jahr zu rechnen für Wohnung und Unterhalt.
Auskunft: info@alle-menschen.ch oder info@giveahand.ch / http://www.ag-nothilfe.ch

Darf nicht bleiben – kann nicht gehen
https://vision2035.ch/darf-nicht-bleiben-kann-nicht-gehen/

Illégal ici – en péril là-bas

Der Artikel in „Vision 2035“ 2/2019, hier als pdf.
L’article en „Vision 2035“ 2 / 2019 comme pdf.

Und hier der Hintergrund dazu: https://vision2035.ch/briefwechsel/

Die Briefe mit dem SEM im Wortlaut siehe weiter unten
La correspondance intégrale avec le SEM voir en bas


„Un dispositif administratif est (était) mis en place : la technocratisation de l’asile s’élabore à travers un arsenal législatif, administratif, juridique, policier, bureaucatique et scientifique important.“
„L’élaboration des lois et leur mise en application autorisent une distinction pratique arbitraire. Les personnes migrantes illégalisées se touvent dans un seuil : elles sont maintenues à l’extérieur d’une société dans laquelle elles sont déjà incluses.“

Giada de Coulon, L’Illégalité régulière. Neuchâtel 2019, Éditions Antipodes. ISBN 978-2-88901-131-5. pages 25, 56.


Prof. Dr. iur. Alberto Achermann ist selbstständiger Rechtsanwalt, assoziierter Professor für Migrationsrecht Universität Bern, Präsident der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter.
Sein Beitrag erschien in: Die Schweiz 2030, La Suisse 2030, La Svizzera 2030″, 2018, Bundeskanzlei (Hrsg.), 2018, NZZ Libro. S.65/66


Nothilfe ist keine Hilfe

Von Daniel Winkler, Riggisberg, erschien der folgende Beitrag am 17. April 2019 im „Bund“ und im „Tagesanzeiger“:


Wieso gibt es überhaupt abgewiesene Asylsuchende, die nirgendwohin können und trotzdem keine (provisorische) Aufnahme erhalten?


Infos zu Neue Asylpolitik & Nothilfe / Information politique d’asile & aide d’urgence

Briefe an die verantwortliche Bundesrätin Karin Keller-Sutter – und die Antworten:

„Unsere Partei versucht immer zu unterscheiden zwischen Asylsuchenden, die an Leib und Leben bedroht sind. Dass diese nicht rückgeschafft werden können, ist klar. Wir wissen auch, dass die Tibeter sehr friedliche und nicht kriminelle Menschen sind …“ (aus dem Antwortbrief von Albert Rösti).
Bleibt die Frage: Weshalb erhalten sie dann keinen geregelten Status, sondern werden als illegale Abgewiesene auf Not“hilfe“ gesetzt?


Briefe an den Chef des SEM – und die Antworten:


Aktuelle Beiträge der „Republik“:

Tibeter können nicht in ihre Heimat zurück, und auch nicht legal in einen sicheren Drittstaat.
Und hier bleiben dürfen sie auch nicht. Wo sollen sie denn hin?
Les Tibétains ne peuvent pas retourner dans leur patrie, ni légalement dans un pays tiers sûr.
Et ils n’ont pas le droit de rester ici. Où sont-ils censés aller ?