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Flüchtling / réfugié – Abgewiesen / debouté – Aslysuchender / demandeur d’asile – Der Asylprozess / La procedure d’asile – Prêles – Rückkehrzentrum / Centre de retour – abgewiesene Lehrlinge (Auszubildende) / les apprentis rejetés – ……

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Artikel 1, erster Satz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Tous les êtres humains naissent libres
et égaux en dignité et en droits.
Article premier, première phrase de La Déclaration universelle des droits de l’homme.

Die Menschenwürde steht über allem
„Das Berner Obergericht hatte 2016 in seinem ausführlichen Urteil der ersten Instanz beigepflichtet, in dem diese die Menschenwürde als «oberstes Konstitutionsprinzip des Staates» bekräftigte, womit sie ein «Zielwert, an dem sich die gesamte Rechtsordnung auszurichten hat», …
Folgt man nun der Ansicht, dass die Menschenwürde den Kern aller Grundrechte ausmacht und ihre Verletzung schwerer wiegt als alles andere, hiesse das, dass man sie nicht gegen andere Rechte abwägen kann. …“
Vera Leimgruber in: Tangram 43, https://www.ekr.admin.ch/publikationen/d820.html (besucht am 14.01.2020)


Wir sind ein Team im Raum Biel/Bienne und Berner Jura.
Wir setzen uns für die Menschenrechte ein.

Und für die Rechte der Kinder.

Nous sommes une équipe dans la région de Biel/Bienne et Jura bernois.
Nous nous engageons pour les droits humains.
Et pour les droits des enfants.

Die Kinderrechtskonvention umfasst 54 Artikel, die auf vier Grundprinzipien beruhen:

1. Das Recht auf Gleichbehandlung
Kein Kind darf benachteiligt werden, sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft oder Staatsbürgerschaft, seiner Sprache, Religion oder Hautfarbe, wegen einer Behinderung oder wegen seiner politischen Ansichten.

2. Das Recht auf Wahrung des Kindeswohls
Wann immer Entscheidungen getroffen werden, die sich auf Kinder auswirken können, hat das Wohl des Kindes Vorrang. Dies gilt in der Familie genauso wie für staatliches Handeln.

3. Das Recht auf Leben und Entwicklung
Jedes Kind muss Zugang zu medizinischer Hilfe bekommen, zur Schule gehen können und vor Missbrauch und Ausbeutung geschützt werden.

4. Das Recht auf Anhörung und Partizipation
Alle Kinder sollen als Personen ernst genommen und respektiert werden. Das heisst auch, dass man sie ihrem Alter gerecht informiert und sie in Entscheidungen einbezieht.

La Convention des droits de l’enfant se compose de 54 articles qui reposent sur quatre principes fondamentaux:

1. Le droit à l’égalité
Aucun enfant ne doit être discriminé en raison de son sexe, de ses origines ou de sa nationalité, de sa langue, de sa religion, de la couleur de sa peau, d’un handicap ou de ses convictions politiques.

2. Le droit au respect de l’intérêt supérieur de l’enfant
Chaque fois que l’on prend des décisions susceptibles d’avoir des conséquences pour les enfants, l’intérêt supérieur de l’enfant (son bien) prévaut. Ceci est valable aussi bien au sein de la famille qu’au niveau de l’action de l’Etat.

3. Le droit à la vie et au développement
Chaque enfant doit avoir accès aux soins médicaux, pouvoir aller à l’école et être protégé contre les abus et l’exploitation.

4. Le droit de faire entendre son avis et de participer
Tous les enfants doivent être pris au sérieux et respectés en tant que personnes. Cela signifie aussi qu’on les informe de manière adaptée à leur âge et qu’on les associe aux décisions.



Und hier eine Geschichte aus Eritrea, aus dem Berner Oberland und von weiss nicht wo.
Von Barbara und Ursula Yelin
https://unsichtbarcomic.tumblr.com/

Das Comic gibt es auch als Heft: 40 Seiten, farbig, Fr.10.-
Bestellung an info@alle-menschen.ch
Die Einnahmen (abz. Druckkosten) kommen abgewiesenen Asylsuchenden in der Region zugute.

http://unsichtbarcomic.tumblr.com
© Barbara & Ursula Yelin 2019

Nothilfe – für ein Leben auf dem Abstellgleis
Gut 3000 abgewiesene Asylbewerberinnen und Asylbewerber erhalten in der Schweiz Nothilfe. Sie bekommen ein Dach über den Kopf, medizinische Grundversorgung und vier bis zwölf Franken pro Tag für Essen, Kleidung, Freizeit.
SRF Echo der Zeit 14.5.2019, von Max Akermann

Alt Bundesrat Samuel Schmid:
„… Grund zur Skandalisierung ist es nicht, wenn wir vertriebene oder existenzbedrohte Menschen bei uns beherbergen und sie darin unterstützen, eine lebenswerte Zukunft zu finden. Wie unsere Vorfahren seinerzeit bei den Hugenotten. Zukunft ist nicht einfach Schicksal – man kann sich nämlich auch entschliessen, sie zu gestalten, für sich und zum Wohle anderer! – alle sind aufgerufen!“
Bieler Tagblatt vom 5. Juli 2019, Seite 29


Le Grand Conseil a refusé le Projet Prêles !
Nous en sommes heureux, ensemble avec les personnes déboutées qui n’ont pas la possibilité de vivre dans un autre pays. Nous remercions toutes et tous les député-e-s qui y ont contribué.
C’était la première étape.
À l’avenir, il faudra que ces demandeur-e-s d’asile débouté-e-s soient traité-e-s eux aussi correctement et selon les  droits humains. Dans ce sens, ils et elles ont besoin d’un permis de séjour et de travail et ensuite d’une formation professionnelle. De son côté, l’État pourra économiser les coûts de l’aide d’urgence.
Il reste encore beaucoup à faire. Nous vous demandons de travailler avec nous à la réalisation de cet objectif. N’hésitez pas à nous contacter sur info@alle-menschen.ch; sur notre site, vous trouverez des informations supplémentaires .

Der Grosse Rat hat das Projekt Prêles zurückgewiesen
Darüber sind wir glücklich, zusammen mit all den abgewiesenen Asylsuchenden, die keine Möglichkeit haben in einem anderen Land zu leben. Wir danken allen GrossrätInnen, die dazu beigetragen haben.
Das war die erste Etappe. 
Unser Ziel ist, dass auch diese abgewiesenen Asylsuchenden als gleichberechtigte Menschen behandelt werden. Dazu brauchen sie eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung und eine Ausbildung. Der Staat seinerseits kann sich die Kosten für die Nothilfe sparen.
Es gibt noch viel zu tun. Wir laden Sie ein, mit uns an diesem Ziel zu arbeiten. Gerne können Sie uns kontaktieren info@alle-menschen.ch ; auf unserer Webseite finden Sie zusätzliche Informationen.

„… leben hier im sogenannten Nothilferegime, mit minimalen Leistungen (Obdach und Nahrung), ohne Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, ohne Perspektive. “ (Prof. Dr. iur. Alberto Achermann, Präsident der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter.